Geschichte der Familie

In wenigen Zeilen das unternehmerische Leben der Familie Arosio zu beschreiben, das reich an Geschichte und Ereignissen ist, die einen sich über fünf Generationen erstreckenden Zeitraum umspannen, ist kein leichtes Unterfangen
 Man muss also fast zwei Jahrhunderte zurückdenken, um auf Valeriano In wenigen Zeilen das unternehmerische Leben der Familie Arosio zu beschreiben, das reich an Geschichte und Ereignissen ist, die einen sich über fünf Generationen erstreckenden Zeitraum umspannen, ist kein leichtes Unterfangen.
Man muss also fast zwei Jahrhunderte zurückdenken, um auf Valeriano zu stoßen, der 1833 im habsburgischen Mailand zur Welt kam, das damals die Hauptstadt des Lombardisch-Venetischen Königreichs war und dem österreichischen Kaiserreich angehörte.

Seine aus der Brianza (einer nördlich von Mailand gelegenen Gegend) stammenden Eltern arbeiteten bei der staatlichen Tabakfabrik. Im Jahr 1850 beschloss Valeriano, Mailand zu verlassen und nach Wien zu reisen, das seinerzeit eine Art magnetischer Anziehungspunkt für die Bevölkerung des Kaiserreichs war.
Dort fand er Arbeit bei einer Klavierfabrik, und damit begann seine Liebe zu Musikinstrumenten im allgemeinen und zum Klavier im besonderen heranzureifen. In sieben Jahren Aufenthalt in Wien perfektionierte er seine Kenntnisse auf dem Gebiet des Klavierbaus immer weiter, bis er zu dem Entschluss kam, wieder nach Hause zu kehren, um das in Wien erlangte Wissen in die Praxis umsetzen zu können.
​So kam es, dass Valeriano 1857 in Lodi (eine etwa 30 km von Mailand entfernte Stadt, in die seine Eltern in der Zwischenzeit umgezogen waren) eine Werkstatt für Reparatur und Bau von Klavieren eröffnete und damit das musikalische Abenteuer der Familie begann.

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